Die Anfänge der JVP führen ins Jahr 1969 nach Ebersbrunn. Damals gründete Josef Maringer in Zusammenarbeit mit dem damaligen Bezirksobmann der JVP, Herrn Raimund Pfeiffer, die JVP Ebersbrunn. Im Jahr 1970 folgte der Zusammenschluss mit Hohenwarth, womit die Ortsgruppe „JVP Hohenwarth-Ebersbrunn“ gegründet war.

Der 1. Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
Obmann: Josef Maringer
Obm. Stv.: Friedrich Mantler
Obm.Stv.: Eduard Hofinger
Kassier: ?
Schriftführer: Christine Schödl
Vorstand: Johann Ehrentraud

Es gab monatlich an einem Freitag ein Treffen der Mitglieder im Gasthaus Schödl, wo die aktuellen Vereinsthemen besprochen wurden.
Es gab in Hohenwarth-Ebersbrunn noch einen weiteren Verein für Jugendliche, welcher von Pfarrer Fritz Zimmerl ins Leben gerufen wurde. Es war die „Katholische Jugend“. Eduard Hofinger war der Obmann dieses Vereins, welchen zahlreiche Mitglieder angehörten.

Da man von „Null“ begann, veranstaltete man diverse Tanzveranstaltungen, um Geld in die noch leere Kasse zu spülen.
Erste Veranstaltung war im Jahr 1970 das „Osterkränzchen“ im Gasthaus Schödl. Hinzu kam im Herbst das Katreinkränzchen. Diese Veranstaltungen entwickelten sich für viele Jahre zu einem Fixpunkt am Veranstaltungskalender.

Da nun etwas Geld in der Vereinskasse war, wurden die ersten Jugendausflüge gestartet, Themen der Reisen waren unter anderem: Formel 1 am Österreichring, Skifahren, div. Ausflüge,…

Im Jahre 1972 erfolgte die erste Anschaffung der JVP. Es wurden Fahnen  (noch heute in Gebrauch) und Stempel erworben.

Als Eduard Hofinger 1974 den Obmann der JVP übernimmt, war er weiterhin ebenfalls Obmann der Katholischen Jugend und somit von Beiden Jugendvereinen in Hohenwarth-Ebersbrunn. Kurze Zeit später tritt Eduard Hofinger als Obmann der Katholischen Jugend zurück, worauf sich der Verein kurze Zeit später vollständig auflöst.

1975 wurde der Bezirksjugendball von Franz Bayer (Maissau) und Josef Maringer ins Leben gerufen. Dieser Ball war DAS Event im Bezirk. Folgende JVP-Gruppen veranstalteten gemeinsam den Ball: Hohenwarth, Rohrbach, Glaubendorf, Radlbrunn, Großmeiseldorf, Mühlbach.

Als Hermann Hausdorf 1979 das Kommande der JVP übernahm, stellte Josef Waltner aus Hohenwarth ein Haus der Jugend zur Verfügung, welches sich die Jugend als Jugendheim herrichten durfte. Dieses Haus stand gleich neben der Gemeinde, gegenüber der Halle von Josef Waltner.
Es wurde von der Jugend in Eigenleistung umgebaut und hergerichtet.
Ab sofort war dies der Treffpunkt der Jugend. Auch die Versammlungen wurden ab sofort im neuen Jugendheim abgehalten.
Im Jahr 1985 musste die JVP das Jugendheim wieder verlassen, da das Haus ab diesem Zeitpunkt für Wohnzwecke vermietet werden solle. Somit war das „Vereinslokal“ wieder das Gasthaus Schödl.

Weitere Veranstaltungen und Aktivitäten wurden gemacht. Es wurden Weihnachtsgestecke für die Senioren gemacht, welche von der ÖVP ausgeteilt wurden. Auch ein Sommerfest (3 Tages-Fest) wurde in der Halle von Josef Waltner (gegenüber von Gemeinde) veranstaltet. Da allerdings die Feuerwehr zum selben Termin ab 1985 ihr Feuerwehrfest abhaltet und somit 2 Veranstaltungen in Hohenwarth zur gleichen Zeit stattfinden würden, steckte die JVP zurück und überlies der FF terminlich den Vortritt – das Fest wurde verschoben.

Das Osterkränzchen, welches die erste Veranstaltung der JVP 1970 war, wurde von Jahr zu Jahr immer schlechter besucht. Schließlich wurde es 1985 das letzte Mal veranstaltet, wo nur mehr 15 zahlende Gäste die Veranstaltung besuchten. Trotzdem berichteten Augenzeugen von anno dazumals, dass in diesem Jahr die Gäste, welche da waren, alle mit viel Spass bis in die frühen Morgenstunden gefeiert haben.

1983 spendede der damalige Landesrat Erwin Pröll der JVP Hohenwarth einheitliche JVP-Pullover. Somit war man die erste Jugendgruppe in der Umgebung, welche einheitliche Vereinspullover hatte.

Weiters wurden zu dieser Zeit wieder zahlreiche Jugendausflüge gemacht. Ziele der Reise waren unter anderem: Budapest, Bregenz, Gmunden, Reuthe (Achensee), Insel Maino (Bodensee). Die Ausflüge wurden jährlich abgehalten und es war der 50-Sitze-Bus immer voll besetzt.

Nach dem erfolgreichen Sommerfest 1985 wurde 1986 ein weiteres 3-tägiges Sommerfest in der Halle der Familie Waltner abgehalten. Ab 1987 wurde dieses Fest im Stadl der Familie Hagenbüchl, „Bei der Kirche“, veranstaltet. Legendär die Bar des Sommerfestes: „Bar zur goldenen Eiche“. Grund dieses Namens ist ein großer Eichenpfosten der als Barelement diente.
Das Sommerfest wurde bis 1991 abgehalten.

…….hier fehlen noch einige Jahre…….

Am 1. Jänner 2002 hatte der Österreichische Schilling ausgedient und es wurde der Euro eingeführt. Die Jugend hatte schon Ende 2001 das Vorhaben etwas Neues zu machen. Man entschied sich eine 1-Euro-Party zu veranstalten. Somit war die Jugend Hohenwarth der Veranstalter der ersten 1-Euro-Party in Österreich. Die 1-Euro-Party sollte auf Jahre hindurch das erfolgreiche Aushängeschild der Jugend Hohenwarth werden. Aufgrund rechtlicher Vorschriften wurde die 1-Euro-Party im Jahre 2008 erstmals zur „Party’08‘. Die Mixgetränke um 1,- Euro wurden weiterhin beibehalten.

2004/2005 bekam die Jugend die Möglichkeit, das ehemalige Reb-Vortreibhaus zu sanieren und als Jugendheim herzurichten. Somit besaß die Jugend wieder einen eigenen Aufenthaltsraum.

2005 wurde der Öffentlichkeitsauftritt der Jugend verbessert. Ein eigenes Logo wurde von Stefan Hagenbüchl in Zusammenarbeit mit Thomas Pitlik kreiert. Auch die Homepage wurde von Beiden ins Lebengerufen, wo in Zukunft alle News der Jugend präsentiert werden sollten.

2006 wurde das letzte Mal beim Jugendball in Ziersdorf mitgewirkt.

2007 wurde mit dem Herausgeber der Gemeindezeitung, Johann Windbrechtinger, eine Zusammenarbeit beschlossen, wodurch nun über die Aktivitäten der Jugend auch in der Gemeindezeitung berichtet wird.

2014 wurde die Jugend Mitglied der Landjugend Niederösterreich und tritt seither als Landjugend Hohenwarth auf.

Obmänner/Leiter der Jugend seit 1970:

1970 – 1974 Josef Maringer
1974 – 1979 Eduard Hofinger
1979 – 1983 Hermann Hausdorf
1983 – 1986 Leopold Sutter
1986 – 1987 Friedrich Hagenbüchl und Roman Schödl
1987 – 1991 Friedrich Hagenbüchl
1991 – 1993 Johann Setzer
1993 – 1995 Harald Dumfort
1995 – 2000 Christoph Hagenbüchl
2000 – 2002 Christian Obritzhauser
2002 – 2004 Andreas Trauner
2004 – 2006 Stefan Obritzhauser
2006 – 2008 Stefan Hagenbüchl
2008 – 2010 Gerald Grosschopf
2010 – 2015 Martin Schwinner
seit 2015 Martin Haberl